DIDAKTIK DER ALGEBRA

Entwicklung des Werks


1974: Hans-Joachim Vollrath, Didaktik der Algebra, "Studienbücher", Klett Verlag, Stuttgart

Das erste Buch zu dieser Thematik in Deutschland setzte für eine wissenschaftliche Behandlung dieses Themas Maßstäbe, indem es eine didaktische Theorie mit empirischen Belegen lieferte. Die Themen waren: Variable - Verknüpfungen - Terme, Funktionen und Relationen, Gleichungen und Ungleichungen sowie Algebraische Strukturen. Der bescheidene Umfang betrug nur 151 Seiten.

1994:  Hans-Joachim Vollrath, Algebra in der Sekundarstufe, "Lehrbücher und Monographien zur Didaktik der Mathematik", BI, Mannheim

Die Entwicklungen der Mathematikdidaktik machten nach nunmehr 20 Jahren  eine  Neubearbeitung erforderlich, die beim Bibliographischen Institut in Mannheim erschien. Neu waren ein erstes Kapitel mit Ausführungen über die Begründung des Lehrgangs, es folgte ein Kapitel mit Ausführungen über den Aufbau des Zahlsystems in algebraischer Sicht und die Umgestaltung des letzten Kapitels durch Betonung der Erkenntnis durch Algebra und Reduktion der Strukturen. Zu allen Themen erfolgten ausführliche Hinweise für die Unterrichtspraxis und gründliche didaktische Begründungen. Das führte zu einer deutlichenErhöhung des Umfangs auf nun 278 Seiten.

1999: Hans-Joachim Vollrath, Algebra in der Sekundarstufe, "Texte zur Didaktik der Mathematik", Spektrum, Heidelberg

Hierbei handelt es sich um einen Nachdruck in der entsprechenden Reihe von Spektrum, Heidelberg.

2003: Hans-Joachim Vollrath, Algebra in der Sekundarstufe, "Mathematik  Primar- und Sekundarstufe",Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, (2. Aufl.)

Die 2. Auflage erschien jetzt in einer neuen Reihe bei Spektrum, Akademischer Verlag. Neu war vor allem die Einbeziehung des Computers, die Aktualisierung der Beispiele (z.B. jetzt in Euro) und die neue Rechtschreibung. Der Umfang blieb etwa gleich.



2006: Hans-Joachim Vollrath, Hans-Georg Weigand,Algebra in der Sekundarstufe, "Mathematik  Primar- und  Sekundarstufe", Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, (3. Aufl.)

Als neuer Mitverfasser konnte H.-G. Weigand gewonnen werden. Neu sind: Ausführungen zur Verwendung der Taschenrechner, zu einem verstärkten Einsatz der Tabellenkalkulation, das Weglassen der Rückblicke und Ausblicke; stattdessen 120 Aufgaben mit didaktischen Problemen; Überarbeitung und Aktualisierung aller Themen, Verbesserung der Graphiken. Das führte zu einer deutlichen Erhöhung des Umfangs auf jetzt 314 Seiten.